Sonntag, 8. März 2009

10. Maerz (Di) - Pucon


Heute stehen wir erneut um 6.00 Uhr auf und starten einen 2. Versuch...diesmal sind die Wetterverhaeltnisse doch besser und die Besteigung des aktiven Vulkans Villarica (2.840 m) kann beginnen. Leider koennen wir aber den Sessellift aufgrund vom Wind nicht nehmen, so muessen wir eine Stunde mehr hinauf wandern...sehr steile, rutschige Strecke! Bei der erste Pause fragen wir den Fuehrer..."geht es so 4 Stunden weiter?" Er beruhigt uns, es sei der strengste Teil...aber unsere Beine sind jetzt schon wie Pudding...wir halten noch weiter aus...dann kommt die Strecke auf dem Eis, der Eispickel hilft uns Halt zu finden...wir rutschen immer wieder aus...unsere Fuesse schmerzen, unsere Knien zittern, unsere Lunge schreit nach Luft...wir koennen nicht mehr! Wir atmen immer wieder das Gas vom Vulkan ein. Wir treffen unabhaenging voneinander die Entscheidung die "Wanderung" kurz vom Ende abzubrechen...ja, es fehlen nur noch 200 Hoehenmeter, was noch ca. 40 Minuten Laufzeit entprechen...doch wir sind geschafft und muessen unsere Kraefte fuer das Hinunterlaufen aufsparen...unsere Gruppe (alles hardcore trekker) fassen es nicht, dass wir so kurz vor dem Ziel aufgeben...doch so ist es!!! Fuer uns ist es eine Riesenleistung so hoch gekommen zu sein und wir sind sehr stolz auf uns... wir geniessen nun die verdiente Pause und ruhen aus. Fuer den ersten Teil des Rueckweges, duerfen wir auf unseren Hintern im Eis hinunter rutschen...wow...so geht es schnell! Der Rest braucht dann tatsaechlich auch noch unsere restliche Kraft...der Tag war so hart...und wir wissen nun...wir brauchen definitiv mehr Kondition!
Fazit: Es benoetigt ebenfalls Staerke zu erkennen, wann es zu Ende ist!

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