Sonntag, 29. März 2009

4. April (Sa) - Sucre


Am Stadtrand gibt es einen Dinosauerierpark, hier wurden einige Abdruecke endeckt. Am Abend sehen wir eine kleine, vielversprechende Pizzeria und nach genauer Ueberpruefung; Pizzaoffen-Mozzarella-Teigdicke...wagen wir es...und sie schmeckt gut!
Als Samstagabendprogramm gehen wir in Sucre ins Kino (leonera).

Fazit: Mit den richitgen Zutaten und Ofen kann auch in Bolivien eine Pizza schmecken.

3. April (Fr) - Sucre

Steckbrief Sucre: liegt auf rund 2.900 m und ist die Hauptstadt von Bolivien. Die Altstadt von Sucre mit ihren weißen Gebäuden gilt als eines der am besten erhaltenen Beispiele einer spanischen Kolonialstadt in Südamerika und ist seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO.



In Sucre ist wieder sightseeing angesagt, und da wir vis-a-vis vom mercado central hostieren (Hostel Charcas) ergibt sich ein Durchgang wie von selbst...hier bekommt man alles.

Fazit: Wir sind doch nicht schuld an der kleine Ueberschwemmung im Badezimmer

2. April (Do) - Potosi/Sucre


Wir nehmen das Angebot von Soledad an und fahren heute Morgen nochmals mit einer Gruppe zu den Minen...diesmals ist es um einiges anstrengender...wir muessen immer wieder uns tief buecken und das Wasser reicht zum Teil bis fast zu den Knien...es kommt noch mehr; wir klettern 3 Meter durch ein Loch hinunter und kriechen auf allen Vieren...die Luft ist fast unertraeglich und die Minenarbeiter schufften in dieser Hoelle...es ist so traurig...doch sie freuen sich ueber die mitgebrachten Suessgetraenke und die Cocablaetter...

Voller Eindruecke fahren wir am Nachmittag weiter nach Sucre...die weisse Hauptstadt.

Fazit: Wir haben echt tolle Jobs!!!!!!!!!!!

1. April (Mi) - Potosi

Steckbrief Silberminen: Noch heute stirbt im Durchschnitt ein Bergarbeiter, genannt Miner, pro Tag. 70% sterben an Staublunge und 30% an Unfällen, zum Beispiel durch Explosionen. Obwohl Kinderarbeit in Bolivien offiziell verboten ist, arbeiten in der Mine noch heute über 700 Kinder von 14 Jahren oder jünger. Die Minenarbeit unter widrigsten Umständen und ohne Maschinen wäre ohne Coca-Konsum nicht möglich. Im 'Mercado de los Mineros', dem Markt der Minenarbeiter, kann ein jeder hochexplosiven Sprengstoff ebenso wie 96-prozentigen Alkohol erwerben. Er gilt als der einzige öffentliche Markt der Welt, an dem man legal Dynamit kaufen kann.


Wir fahren am Nachmittag mit einer privaten Guide - Soledad (sie hat ebenfals in der Mine gearbeitet) hinauf zum cerro Rico zu den Silberminen...wir laufen, in unseren sicheren Montur inkl. Helm und Stirnlampe, im Innern der dunklen Mine und treffen einen einzigen Arbeiter...wo sind die anderen? Es stellt sich heraus, dass heute Feiertag ist und zudem Argentinien-Bolivien spielt...wie schade...wir und die Mine...Soledad fuehrt uns Draussen eine Explosion durch und zuendet die gekaufte Dynamit an...es knallt!!!

Fazit: Wir in der Mine und alle Bolivianer vor dem Fernseher...Bolivien 6 - Argentinien 1!

31. Maerz (Di) - Potosi

Steckbrief Potosi: Die Stadt gilt mit 4.070 als die höchstgelegene Großstadt der Welt (160.648 Einwohner). Dessen Silberreichtum hat Potosí im frühen 17. Jahrhundert zu einer der größten Städte der Welt gemacht und von dessen Silber- und Zinnvorkommen ist die Stadt noch heute abhängig. Potosí war jahrhundertelang ein Synonym für Reichtum. Im Spanischen gibt es immer noch die Redensart: vale un Potosí - „Es ist ein Vermögen wert“.


Heute regnet es ununterbrochen und es wird kuehl draussen...zum Glueck haben wir kein Problem "nichts" zu tun...

Fazit: Warten wir Morgen ab!

30. Maerz (Mo) - Uyuni/Potosi

Fuer nach Potosi brauchen wir fuer die 215 km lange, kurvige und holprige "Strasse" 6 Stunden. Wir haben Glueck und finden ein geniales Hostal San Pedro - Doppelzimmer, privates Bad und TV fuer 5 Franken pro Person pro Nacht!

Fazit: Das nennen wir ein gutes Preis-Leistungsverhaeltnis!



Steckbrief Bolivien: Das Gebiet des heutigen Bolivien wurde von verschiedenen Kulturen besiedelt. Es wurde im 15 Jahrhundert Teil des Inka-Reiches. Als die Spanier im 16. Jahrhundert das Land eroberten, wurde es, reich an Silbervorkommen. Die bolivianische Kultur reflektiert die Vielfalt der 35 Ethnien des Landes, die unter den unterschiedlichsten klimatischen und wirtschaftlichen Bedingungen leben und entsprechend unterschiedliche Mythen, Riten, Textilien, Rhythmen und Tänze entwickelt haben. Etwa 72 % der Bevölkerung gehört den Indigenen Voelkern an, meist Quechua (30,7 %).

Waehrung; 600 Boliviano = ca. 100 CHF
Einwohnerzahl; 10.603.860
Flaeche; 1.098.581 km²

An der Spitze steht der Praesident Evo Morales.

29. Maerz (So) - Uyuni

Steckbrief salar de Uyuni: ist auf einer Höhe von 3.653 m, mit 12.000 km² der größte Salzsee der Welt. Der Salzreichtum des Salar de Uyuni wird auf ungefähr 10 Milliarden Tonnen geschätzt. Darüber hinaus gilt der See als eines der weltweit größten Lithiumvorkommen.

Es ist fast ein unechtes Gefuehl...wir fahren ueber eine riesige Salzkruste...weiss, so weit das Auge reicht. Von der Isla Incahuasi aus, werden die weltberuehmte Fotos vom salar Uyuni geschossen (ist von vielen bis ca. 20 m hohen Säulenkakteen bewachsen - teilweise mehr als 1.200 Jahre alt).





Fazit: Wer dachte das "Salz" so beeindruckend ist?

kurz gesagt...in der 6. Woche sind/haben wir:

- 28.5 Stunden im Car verbracht
- 16.6 km bzw. 21'651 Schritte gelaufen
- 3 Taxi genommen
- 3 Tours unternommen
- 33 mal gefragt worden: ¿de donde eres¿
- vom Strand in die Wueste gewechselt
- von Chile nach Bolivien gereist

Highlights der Woche:
- Strand in Bahia ingles
- cena im Domo
- Hostal Incahuasi=>Dasayuno, Marcos u. Abschiedabend
- Geysir
- laguna colorada

Pech und Pannen:
- semicama fuer die Fahrt nach S. Pedro
- Abendessen Spaghetti
- Kaelte waehrend der Nacht

Dienstag, 24. März 2009

28. Maerz (Sa) - Uyuni

Beim Morgenessen bestaetigt das halbgefrorene Brot unsere Vermutungen - ueber Nacht waren es Minustemperaturen! Ziel des heutigen Tages ist es bis an den Salar Uyuni zu fahren...wir halten ein paarmal an - para tomar fotos:-) Wir verstehen uns praechtig mit den Franzosen und wir haben waehrend dem 7-stuendigem "car-shake" immer wieder Grund zum lachen... Die Fahrt geht ueber Loecher und Steine mitten in der Wueste, sogar die Lamas muessen denken, was machen die in unserem Gebiet. Als Belohnung gibt es eine wind- und kaltesichere Unterkunft mit einer warmen Dusche:-)

Fazit: Wir erfahren erst jetzt, dass es gestern Mittag Vicuña-Fleisch war...eine Lama-Art

27. Maerz (Fr) - San Pedro/Bolivien

In den naechsten 3 Tagen werden wir mit einer Tour von S. Pedro (Chile) bis nach Uyuni (Bolivien) fahren. Mit uns im Jeep ist der Fahrer (Silvio) und ein symphatisches Paaerchen (Stephania y Julian) aus Frankreich...Wir halten an 3 Lagunen - blanca, verde y colorada sowie einer Therme an...sehen die ersten Lamas und viele Flamingos :-) das Farbenspetakel der Landschaft waehrend der Fahrt kompensiert das geruettel durch die "Strassen".




Wir uebernachten in einer eher schaebigen Unterkunft ohne Duschmoeglichkeit und wir waren schockiert als es zum Abendessen Spaghetti gab...warum nicht einfach pollo y arroz? Aber das Schlimmste war die Nacht...soooo kalt!!!!!
Schlafausruestung von Angi: Socken, lange Unterhosen, Trainerhose, Trager-shirt, T-schirt, Sweat-shirt, Faserpelz, Windjacke, Handschuhe, Stirnband und Hut inkl. Ohrklappe!!!


Fazit: Wir sind von Boliviens Landschaft ueberwaeltigt!

26. Maerz (Do) - San Pedro de Atacama

Heute haben wir satte 11 Stunden ausgeschlafen:-) ...die Tour fuer heute lassen wir ausfallen...wir brauchen schliesslich 2 Stunden um mit dem wenigen Wasser unsere Haare zu waschen...und das muss einfach sein! Wir haben auch noch einige Besorgungen zu machen, um fuer die morgige Reise nach Bolivien ausgeruestet zu sein...
Wir kaufen uns zum Abendessen ein Poulet mit Pommes um im Hostel zu essen und richtig Abschied vom Team vom Hostel; Marcos, Lisa, Maria, Jorge, Plomo la gata...und ein sympathisches Paar aus Belgien..was nicht fehlen darf, sind die Pisco sauer damit der Abend noch so richtig in Schwung kommt...es faellt uns schwer das Team von Incuahuasi zu verlassen...es war einfach genial hier!


Fazit:
Schlafen, ausruhen und relaxen ist die ideale mentale und koerperliche Vorbereitung fuer unsere naechste Reise...Bolivien wir kommen!

25. Maerz (Mi) - San Pedro de Atacama


Oh je, wir muessen um 4 Uhr aufstehen um die Geysir del tatio, das größte Geysirfeld der Südhalbkugel auf 4280 Meter, vor Sonnenaufgang zu erreichen. Die Reise war schrecklich fuer mich...aber es hat sich gelohnt! Das sprudelnde Wasserspektakel ist unglaublich...wir haben mit unseren Fuehrer...Marcos, vom Hostal solch ein Glueck...er macht alles fuer uns:-) Er faehrt uns auf einen Huegel, wo wir das vom ihm mitgebrachte Fruehstueck einnehmen und gehen auf die Suche nach kleinen Tierchen (Vizacha), die sich hier herumtreiben. Hier ist man sofort ausser atem...passt zu unserem Motto: take it easy!

Als naechstes gehen wir zu einer warmen Quelle, wo wir ALLEINE mitten in der Natur auf ueber 4000 Meter unser Warmbad geniessen koennen. Marcos hat sogar Getraenke fuer uns bereit:-)

Fazit: Wiedereinmal war Wasser "Hauptdarsteller" eines echten Naturrereignis!

24. Maerz (Di) - San Pedro de Atacama

Heute machen wir einen Ausflug ins valle de la luna, der Name „Tal des Mondes“, weil das Gebiet an die Oberfläche des Mondes erinnert... es gibt sogar Geruechte, dass die Bildaufnahmen der 1. Mondlandung hier gedreht wurden...es soll alles eine Taeuschung der NASA gewesen sein...wer weiss? Einige Stellen weisen Salz auf und es wirkt wie Schnee...und die Stille ist einfach himmlisch.

Fazit: Kurztripp zum Mond und wieder zurueck.

23. Maerz (Mo) - San Pedro de Atacama

Steckbrief San Pedro de Atacama: ist eine Oase auf 2.443 m in der chilenischen Atacamawueste. Man schätzt, dass bereits vor ca. 11.000 Jahren die ersten Siedlungen entstanden sind; die Atacameños (die Ureinwohner der Atacama-Wüste). Sie glaubten an ein Leben nach dem Tod, weshalb die Toten mit Kleidung und Nahrung für ihren Weg in das nächste Leben begraben wurden. Sie verehrten verschiedene Naturkräfte, nutzten aber keine Tempel oder Gebetsräume.

Die 11.5 Stunden Fahrt waren echt lang! In San Pedro finden wir ein schoenes hostel Incahuasi mitten in der Wueste (www.bbincahuasi.cl). Das Doerfchen (2000 Einwohner) ist voll auf den Turismus eingestelle...die Leute sind alle sehr nett.

Fazit: Wir getrauen uns noch nicht an die Busse von Bolivien zu denken.

22. Maerz (So) - Caldera


Ein wenig enttaeuscht ueber die Wolken organisieren wir die Tickets fuer den Abend fuer die Weiterfahrt...und ploetzlich kam sie...die Sonne! Ab an den Strand nach Bahia Inglesa...jetzt kommt unsere Hauptdisziplin...haengen am Strand...da sind wir unschlagbar! Was fuer ein Paradies!
Zum Abschluss ein fantastisches Abendessen und dann geht es um 21.30 Uhr weiter mit dem Car...eine wirklich unbequeme Nacht steht uns bevor...

Fazit: Wir wollen definitiv noch mehr Strandfeeling in unserer Reise einplanen

Montag, 23. März 2009

kurz gesagt...in der 5. Woche sind/haben wir:

- 15 Stunden im Car verbracht
- 35.1 km bzw. 45'467 Schritte gelaufen
- 7 Taxi genommen
- 1 Tour unternommen
- 19 mal gefragt worden: ¿de donde eres¿
- von der Hauptstadt zur Kueste und in die Wueste gewechselt
- die Sterne einer anderen Galaxie betrachtet



Highlights der Woche:
- Weindegustation
- Observatorium Mamalluca=>Saturn
- Fernseher im Zimmer
- Bahia Inglesa und das Essen dort


Pech und Pannen:
- Zeitumstellung verpasst
- Hostel- und -besitzer in Valparaiso
- Wetter am Strand
- Bussitz klemmte ueber 6h Fahrt (Angi)

Samstag, 21. März 2009

21. Maerz (Sa) - Caldera

Ok, nun sind wir hier und die Sonne die anscheinend bis gestern ununterbrochen geschienen hat, ist hinten den Wolken verschwunden...und Bahia inglesa waere so wunderschoen zum soennele! Da muss wieder ein Relax-Tag her, da es hier sonst nichts zu tun gibt!

Fazit: Ob es wohl einen Sonnen-Tanz gibt?

20. Maerz (Fr) - La Serena/Cardera

Es gehoert einfach dazu...die vielen Stunden im Bus, wieder sind es 6! Wir fordern das Wetter aus und verlassen die bewoelkte la Serena und fahren nach Caldera, dort in der Naehe ist eines der schoensten Straende Chiles; Bahia inglesa! Da es im Hafendorf zwischen Wueste und Meer keine Hostels gibt, muessen wir in ein guenstigeres Hotel uebernachten (www.jandy.cl)...

Fazit: Wir wuenschen uns einen schoenen Abschied der Kueste mit viel Sonne fuer Morgen!

19. Maerz (Do) - La Serena

Leider ist das Wetter gegen uns und es wird doch nichts aus unseren Tag am Strand und dem Ausflug zur Isla de Damas...zu windig! Wir schauen uns ein wenig La Serena an und freuen uns auf den Abend, da gehen wir ins Observatorium Mamalluca (http://www.mamalluca.org/). La Valle de Elqui ist Standort von mehreren international bedeutenden Weltraumobservatorien, wo angeblich nachts der klarste Sternenhimmel der Welt zu beobachten ist.

...und tatsaechlich der Himmel ist voller Sterne (unsere Galaxis beherbergt etwa 300 Milliarden Sterne bzw. Sonne) und man sieht die Milchstrasse, sowie ein weisser Fleck...was eine andere Galaxie ist (Andromeda ist ca. 2,7 Mio. Lichtjahre entfernt)! Wir kriegen eine gute, kurze Einfuehrung in die Welt der Astronomie und danach geht es zum Teleskop...und was wir da sehen ist einfach unblaublich!!!! Millionen von "Sternen", welche mit blossem Auge nicht einmal zu sehen sind! Der grosse Hoehepunkt des Abends ist der Planet Saturn!

Fazit: Eine unglaubliche Nacht und die unbeantwortete Frage; wer ist alles noch da Draussen?

18. Maerz (Mi) - Valparaiso/La Serena

Heute verbringen wir 7 Stunden im Bus...in la Serena finden wir ein schoenes Zimmer im Hostel Home family...wir haben gleich einen positiven Eindruck der charmanten Stadt.


Fazit: Ein feines Abendessen kann so eine Fahrt ein wenig kompensieren!

Dienstag, 17. März 2009

17. Maerz (Di) - Valparaiso

Wir fahren nach Vina del mar und verbringen einige Stunden (mit Schutzfaktor 30 bzw. 60!) am Meer...leider ist es windig und das Wasser stuermisch und sicherlich kalt...es ist ja auch der Pazifische Ozean und nicht das Karibische Meer.


Fazit: Es wird tatsaechlich Herbst...die Temperaturen fallen in wenigen Stunden auf 13 Grad!

Montag, 16. März 2009

16. Maerz (Mo) - Valparaiso

Unser erster Eindruck bestaetigte sich - leider ...es ist das schliemmste Hostel bisher...stinkig, dreckig, kalt...und wir sind noch in Chile!...Wir haben bei diesem Preis elementare Erwartungen...doch die behalten wir fuer uns und teilen mit, dass wir aufgrund vom "Frieren" waehrend der Nacht doch heute schon auschecken moechten... Oh je, da faengt die Diskussion mit dem Besitzer an (ein richtiger Psycho)...und es uebertrifft ALLES!...er will beide Naechte bezahlt haben, wird aggressiv, laut, und wiederholt immer dasselbe! Als er merkt, dass wir nicht gerade auf dem Mund gefallen sind...wird er persoenlich...er findet mich frech, dazu unsymphatisch, unverschaemt und aenliches! Ich lasse mich nicht auf seinem Niveau und frage diplomatisch, ob er etwas Schriftliches von uns habe?...ah, nicht...wie schade fuer ihn!

Wir wechseln zum Hostel Coracol...ach ja, bezahlt haben wir schlussendlich nur 1 Nacht!

Da kann die Erkundung von Valparaiso endlich losgehen...aus der Vogelperspektive wirkt es wie die Costiera Amalfitana...aus der Froschperspektive, erinnert sie uns an Cuba...viele farbige Haeser im Kolonialstil.



Fazit: Wer in einer italienischen Familie aufwaechst, laesst sich doch nicht von "ein wenig Lautstaerke" beeindrucken!

15. Maerz (So) - Santiago/Valparaiso

Schon merkwuerdig...wir warten und warten...und erfahren erst spaeter, dass gestern Nacht die Zeit um eine Stunde verstellt worden ist...und auch der Herbst hat hier offiziell angefangen!

Rodrigo faert mit uns nach Buin...dort gibt es la fiesta de la vendimia (Weinlese-Fest). Wir degustieren je 4 verschiedene chilenische Weine ... bei einem halbvollen Glas heisst es noch degustieren?


Die Weiterfahrt nach Valparaiso dauert nur 2 Stunden und so sind wir am Abend bereits im Hostel Villa Maria Antonieta! Erster Eindruck...wessen Fuesse stinken hier?

Steckbrief Valparaíso: (Paradiestal) ist eine Hafenstadt in Chile mit ca. 278.000 Einwohnern. In der Stadt, die sich über eine Vielzahl von Hügeln (Cerros) erstreckt, finden sich zahlreiche Gebäude in altem Stil. Bereits der chilenische Nationaldichter Pablo Neruda, der in Valparaíso lebte, faszinierten die zahllosen Treppen der Stadt. Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit einem der 15 Ascensores - Aufzüge bzw.Standseilbahnen-, die den Weg auf die wichtigsten Hügel erleichtern.

Fazit: The winner is - Casillero del diablo (Cabernet Sauvignon)!

kurz gesagt...in der 4. Wochen haben/sind wir:

- 10 Stunden im Car verbracht
- 35.2 km bzw. 45'760 Schritte gelaufen
- 1 Taxi genommen
- 2 Touren unternommen
- 20 mal gefragt worden: ¿de donde eres¿
- von der Seelandschaft und dem Vulkan in die Hauptstadt gewechselt
- bis auf 2640 m gewandert

Highlights der Woche:
- Rafting
- Hochleistung am Vulkan
- Abendessen bei Rodrigo
- Spaghetti (selbst gekochte)

Pech und Pannen:
- Brasilianer im Boot
- Sessellift nicht in Betrieb
- 1. Magenverstimmung

Sonntag, 8. März 2009

14. Maerz (Sa) - Santiago


Saras Genesung im bequemen Appart-Hotel Helvecia...

Fazit: In Zukunft lassen wir die Finger von Fruechten (Markt)

13. Maerz (Fr) - Santiago


Heute machen wir eine sightseeing der Hauptstadt...unter anderem fahren wir mit der Seilbahn zum Cerro San Cristobal...vom Huegel haben wir die Aussicht der riesigen Stadt...und ebenfalls einen Bild vom Smog.
Am Abend kochen wir uns Spaghetti...Sara macht sich eine frische Tomatensauce und ich mir eine mit Olivenoel, Knobli, Chili und Thunfisch...mmmmmhhhhhhh

Fazit:
Fleisch und Fisch aller Ehre...aber wir lieben einfach unsere Pasta.

12. Maerz (Do) - Santiago

Steckbrief Santiago: ist die Hauptstadt Chiles. Im städtischen Siedlungsgebiet leben 5.392.395 Menschen, in der gesamten Región Metropolitana sind es 6.061.185. Damit leben etwa 40 Prozent aller Chilenen in der Hauptstadt oder in ihrer direkten Umgebung.
Santiago hat mit zahlreichen Umweltproblemen zu kämpfen, besondere Probleme bereitet die Luftqualität. Sie gilt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eine der schlechtesten der Welt. Die Stadt befindet sich in einem Talkessel von circa 50 Kilometer Durchmesser etwa 500 Meter über dem Meeresspiegel. Im Westen liegt das Küstengebirge mit Gebirgshöhen von über 1800 Meter, im Osten die Anden mit Gipfeln von zum Teil über 6000 Meter Höhe.


In Santiago besuchen wir Rodrigo, ein guter Freund von Sara. Wir verbringen einen schoenen Abend bei Ihm zu Hause mit seiner Familie und essen etwas sehr typisches fuer Chile, choclo...eine Art Polenta.

Fazit: Gastfreundschaft wir in Chile gross geschrieben.

11. Maerz (Mi) - Pucon

RUHETAG!!

Am Abend geht unser Car von Pucon um 21.00 Uhr nach Santiago...die camas sind bequem und wir koennen einige Stunden waehrend der 10 stuendigen Fahrt schlafen.

Fazit:
Ruhe nach dem Sturm!

10. Maerz (Di) - Pucon


Heute stehen wir erneut um 6.00 Uhr auf und starten einen 2. Versuch...diesmal sind die Wetterverhaeltnisse doch besser und die Besteigung des aktiven Vulkans Villarica (2.840 m) kann beginnen. Leider koennen wir aber den Sessellift aufgrund vom Wind nicht nehmen, so muessen wir eine Stunde mehr hinauf wandern...sehr steile, rutschige Strecke! Bei der erste Pause fragen wir den Fuehrer..."geht es so 4 Stunden weiter?" Er beruhigt uns, es sei der strengste Teil...aber unsere Beine sind jetzt schon wie Pudding...wir halten noch weiter aus...dann kommt die Strecke auf dem Eis, der Eispickel hilft uns Halt zu finden...wir rutschen immer wieder aus...unsere Fuesse schmerzen, unsere Knien zittern, unsere Lunge schreit nach Luft...wir koennen nicht mehr! Wir atmen immer wieder das Gas vom Vulkan ein. Wir treffen unabhaenging voneinander die Entscheidung die "Wanderung" kurz vom Ende abzubrechen...ja, es fehlen nur noch 200 Hoehenmeter, was noch ca. 40 Minuten Laufzeit entprechen...doch wir sind geschafft und muessen unsere Kraefte fuer das Hinunterlaufen aufsparen...unsere Gruppe (alles hardcore trekker) fassen es nicht, dass wir so kurz vor dem Ziel aufgeben...doch so ist es!!! Fuer uns ist es eine Riesenleistung so hoch gekommen zu sein und wir sind sehr stolz auf uns... wir geniessen nun die verdiente Pause und ruhen aus. Fuer den ersten Teil des Rueckweges, duerfen wir auf unseren Hintern im Eis hinunter rutschen...wow...so geht es schnell! Der Rest braucht dann tatsaechlich auch noch unsere restliche Kraft...der Tag war so hart...und wir wissen nun...wir brauchen definitiv mehr Kondition!
Fazit: Es benoetigt ebenfalls Staerke zu erkennen, wann es zu Ende ist!

9. Maerz (Mo) - Pucon

Heute stehen wir um 6.00 Uhr auf, um auf den Vulkan Villarica zu steigen...aufgrund vom Wind kann jedoch keine Besteigung stattfinden...stattdessen machen wir am Nachmittag ein Rafting (level 4) auf dem Trancura Fluss. Es ist so cool...wir sind voller Einsatz dabei!!! Es wartet eine kleine Ueberraschung...einen Sprung von einem 5 Meter Fels...Ich, wo nicht einmal vom 3 Meter-Sprungbrett in der Badi herunter springe...wage es schlussendlich doch noch...Adrenalin pur! Das raften macht total Spass.

Fazit: Keine Frau kann in einem Neuoprenanzug sexy aussehen!

8. Maerz (So) - Pucon

Ausschlafen und Pucon erkunden ist unser Sonntagsprogramm. Der See-Strand ist der richtige Ort - am Schatten:-)...um diesen wunderschoenen Tag zu geniessen.

Am Abend probiere das Fleisch von Chile - el lomo a la parilla - ...sehr lecker!

Fazit: Sonntag ist Ruhetag!

kurz gesagt...in der 3. Wochen haben/sind wir:

- 40.3 km bzw. 48'594 Schritte gelaufen
- 7 Taxis genommen und in 4 Bussen eingestiegen
- 11.5 Stunden im Car verbracht und 6 Stunden auf dem Katamaran
- 1 Tour gemacht
- 1 Tag lang ein Auto gemietet
- 25 mal gefragt worden: ¿de donde eres¿
- von Argentinien nach Chile gereist

Highlights der Woche:
- los glaciares
- Seeloewen ganz nah
- Massage von Joel
- Fisch (corvina y reinetta ) de Chile!
- keine Geldbezug-Limite
- Hardcore-Trekker Philipp aus Luzern kennen gelernt...(wurdest vorgewarnt:-)

Pech und Pannen:
- Hose ruiniert (Angi)
- Sonnenbrille verloren (Sara)
- erhalten falsche Auskuenfte
- Absage von Kajaktour
- Sonnenbrand
- Bett kaputt gemacht (Angi)

Samstag, 7. März 2009

7. Maerz (Sa) - Valdivia/Pucon

Steckbrief Empanada: ist eine gefüllte Teigtasche die vorallem in Suedamerika zubereitet und verzehrt wird. Es gibt sie mit Rindfleischfüllung, Hühnerfleischfüllung, gefüllt mit Schinken und Käse und mit anderen Füllungen (Thunfisch, Zwiebeln, Spinat, etc.). Empanadas werden im (Lehm-)Ofen zubereitet und .es gibt aber auch fritierte Empanadas.

Wir fahren heute nach Niebla, wo wir uns in den vielen Huetten umsehen, wo die verschiedenene Empanadas zubereitet werden. Wir probieren die empanadas de mariscos (Meerefruechte)...was fuer eine Delikatesse...und frisch zubereitet! Danach geniessen wir den Blick aufs Meer...doch es stellt sich heraus, dass eine Stunde zu lang ist...schon ist es passiert...Wir haben einen fetten Sonnenbrand!!!
Wir troesten uns in Valdivia mit eine Reinetta a la plancha als Abendessen, bevor wir weiter nach Pucon mit dem Car (ca. 2,5 Std.) fahren, wo wir im Hostal Etnico (http://www.etnicohostel.com/) fuer die naechsten paar Tage uebernachten werden.

Fazit: Empanadas sind einfach unwiderstehlich!

6. Maerz (Fr) - Valdivia

Da heute das Wetter schlecht ist, muessen wir unsere Kajaktour leider absagen:-(...was machen wir nun bei diesem Wetter? Da wir keine 0815-travellers sind, entscheiden wir uns ins Hallenbad wellnessen zu gehen

- ok, es ist nicht gerade das National. ... aber da haben wir Sauna, Dampfbad, Jacuzzi und eine Massage inbegriffen:-) Joel unser Masseur ist weltklasse...danach fuehlen wir uns "federleicht" und gehen gleich "dick" essen...es gibt corvina a la plancha. Der Fisch hier in Valdivia ist einfach sensationel...wir lieben es!

Fazit: Wir fuehlen uns dank der Massage wie neugeboren!

Donnerstag, 5. März 2009

5. Maerz (Do) - Valdivia

Steckbrief Valdivia: ist die Hauptstadt der Region de los Rios und liegt in einem intramontanen Becken der chilenischen Küstenkordillere 15 Kilometer vom Pazifik entfernt. Valdivia war eine der wenigen ummauerten Städte der Spanier an der Pazifikküste. Die Stadt war eine Festung im Kampf gegen die Mapuche.

In Chile gehen wir es ein wenig langsamer an...wir machen eine gemuetliche Sightseeing. Am Fischermarkt sehen wir erneut Seeloewen....diesmal ganz von nah. Sie warten bis die Fischhaendler den "Fisch-Abfall" in den See werfen.
Am Abend schauen wir uns im Kino den Film an; simplemente no te quiero...absoluten Frauen-Film:-)

Fazit: Wir freuen uns all diesen frischen Fisch bald auf unseren Teller zu haben:-)))

4. Maerz (Mi) - Bariloche/Valdivia (Chile)

Steckbrief Chile: Die Herkunft des Wortes Chile ist, dass sich das Wort aus der Sprache der Aymara herleitet. Dort bedeutet das Wort chilli „Land, wo die Welt zu Ende ist“.
Die chilenischen Anden bilden einen der höchsten Gebirgszüge der Welt und weisen eine Vielzahl von Gipfeln über 6000 m auf. Unter іhnen befindet sich der höchste Berg Chiles, der Ojos del Salado (6893 m), welcher gleichzeitig der höchste Vulkan der Welt ist.
Waehrung; 51000 chilenischer Peso = ca. 100 CHF
Einwohnerzahl; 16.763.470
Flaeche; 756.950 km²

Die Sozialistin Michelle Bachelet ist zur ersten Präsidentin (2006) in der Geschichte des Landes gewählt:-)


Der heutige Tag verbringen wir im Car (10.00-18.00 Uhr). Wir verlassen die uns bekannte Landschaft von Bariloche und fahren nach Chile. Am Zoll von Chile essen wir unsere Fruechte im Schnelltempo - wir haben immer das falsche dabei! Die Buschauffeure kriegen wir mit unseren Charm um...und so koennen wir einen Film waehrend der Fahrt geniessen und sie offerieren uns sogar ein Teil ihres Gebaecks.

In Osorno haben wir unser erstes positives Erlebnis von Chile....wir koennen endlich Geld problemlos abheben...und soviel wir wollen :-))) Der Hostel ist ganz ok (http://www.airesbuenos.cl/). Wir wollen in Chile uns kulinarisch dem pescado widmen...und am Abend gehts in Valdivia los mit Lachs!

Fazit:
Wenn wir die vordesten Sitzplaetze kriegen, ist so eine Busfahrt angenehm.

PS. Pic ist fuer alle Arbeitskollegen zu hause (die spanisch koennen) - eine Suedamerikanische Weisheit:-)

3. Maerz (Di) - Bariloche

Wir entscheiden ein Auto zu mieten, da es uns guenstiger kommt als eine Tour. El "tonto" vom Hostel gibt uns eine falsche Adresse an, und so suchen wir die agencia ueber eine Stunde!

Wir fahren spaeter los als geplant um die 7 Lagos zu erkunden. Wir haben das Gefuehl zu Hause in der Schweiz zu sein....besser gesagt auf dem Vierwaldstaettersee.


Bariloche ist als die "Schweiz" von Argentinien bekannt, und wir koennen dies nur zustimmen. Die Strassen sind zum Teil sehr...sehr schlecht - zum Glueck sitze ich als Fahrerin im Auto:-) und wir hoffen, nur keine Platte! Wir kriegen nicht einmal den Kofferraum auf wo der Ersatzpneu ist...geschweige denn, einen zu wechseln!
Doch es geht alles glatt und fuer den Rueckweg entscheiden wir uns, eine asphaltierte Strasse zu nehmen. Da ist sie wieder...die Steppe von Patagonien...die Landschaft wechselt aprupt und wir sehen schlussendlich mehr als nur die 7 Lagos.

Fazit: Traue keiner Auskunft...oder frag lieber mehrmals nach!

2. Maerz (Mo) - El Calafate/Bariloche

Wieder einmal sind wir auf der Suche nach efectivos! Der Abschied vom wunderschoenen, tuerkischen Lago Argentino mit seine Gletscher faellt uns schwer...doch unser letzter Flug wartet im "Mini-Flughafen" mitten in der patagonischen Steppe.


Steckbrief San Carlos de Bariloche: liegt am Fuße der Anden in der Provinz Rio Negro und ist von Seen (Nahuel Huapi, Gutiérrez, Mascardi) und Bergen (Otto, Catedral, López) umgeben. Der Name Bariloche kommt vom Mapuche-Wort Vuriloche und bedeutet "Menschen, hinter dem Berg". Der Vuriloche-Pass wurde von den Mapuches benutzt, um die Anden zu überqueren und wurde gegenüber den Europäern lange Zeit geheim gehalten.

Im Hostel Marco Polo in Bariloche (http://marcopoloinnbariloche.com/) haben wir Glueck im Pech...die Reservation hat von Calafate nicht geklappt und sie sind voll...doch wir kriegen ein Doppelzimmer fuer den gleichen Preis...da sagen wir nur " muchas gracias":-)

Fazit: Auch ein Tag welcher muehsam beginnt, kann voller Freude ende.

Sonntag, 1. März 2009

1. Maerz (So) - El Calafate













Zum Glueck schnarcht keiner unserer Massenschlagmitbewohner (5 Maenner!)
Hoch lebe die Pharmaindustrie...Reisetabletten sind fuer die 6 stuendige Katamaran-Fahrt noetig.
Wir durchfahren den Lago Argentino und sehen den Spegazzini-, Upsala- und Onelli Gletscher in ihren vollen Pracht und Macht... und zwischendurch immer wieder beeindruckende Eismocken in allen moeglichen Groessen und Formen.

Fazit: Nie haetten wir gedacht, dass Eis so vielfaeltig und imposant sein kann.

Kurz gesagt...in der 2. Wochen haben/sind wir:

- 3.5 Stunden geflogen
- 44 km bzw. 58'015 Schritte gelaufen
- 6 Taxis genommen
- 5 Tours unternommen
- 39 mal gefragt worden: ¿de donde eres¿
- von subtropischen Klima (Urwald ) ins trockene Patagonien (Meer) in den windigen Sueden (Eis) gewechselt
- waermster Tag 43 Grad

Highlights der Woche:
- Wasserfaelle
- Hostel in Iguazu (mit Swimingpool)
- Tierwelt des Meeres
- Gletscher
- der wohl aelteste (70) Reisender (I) im Hostel (P. Madryn)

Pech und Pannen:
- Warteschlange in Brasilien
- Muenzproblematik fuer Busse
- Griff von Angis super Rucksack zerquetscht
- Bankenrundgang ohne Erfolg
- keine Orcas gesichtet